Lang nichts mehr gehört

Tja lang nichts mehr gehört.

Das liegt hauptsächlich am wilden Alltag. Seit dem wir Ende Januar umgezogen sind und die Diele bis heute immer noch dem Kater als neues Schlafparadies, bestehend aus vielen Kisten und auseinandergebauten Möbel mit fantastischen Schlafecken dient, hat sich noch nicht sooo viel getan. Eigentlich.

 

Mein Mann und ich haben uns ganz gut eingelebt, derzeit schlafen wir noch eine Etage höher, in seinem Jugendzimmer. An den Wänden des Schlafzimmers spachteln wir derzeit herum. Auch das Badezimmer meiner Schwiegereltern müssen wir aktuell wieder -leider- mitbenutzen, da wir nach nur drei Monaten den Jackpot gezogen haben, in Form eines Wasserschadens. Wir konnten uns nichts besseres Vorstellen. Nun, ich sehe gerade in meiner Bildergalerie, dass mir der Wasserschaden nicht mal ein Foto wert war. Dort wo ursprünglich die Toilettenschüssel stand, klafft nun ein Loch. Seit dem das T-Stück der Warmwasserzuleitung gepresst ist, das war nämlich der Übeltäter, kann der Boden und die Wand nebenan endlich wieder trocknen. Vielleicht auch Glück im Unglück. Der Fehler wurde schnell gefunden, und wir müssen die Wand in der Küche nicht aufkloppen. Dies hätte die Herausnahme des Keramikspülbeckens bedeutet, das Auseinanderbauen unserer neuen Einbauküche und wohl auch das Entfernen der Arbeitsplatte. Ich bin einfach nur höllisch froh, dass dies wohl nicht nötig sein wird. Hoffentlich können wir dann in einer Woche wieder unsere eigene Toilette benutzen und eine Dusche genießen. Ach ja. Das morgendliche Waschen mit frischen 4 Grad kaltem Wasser hat nun auch ein Ende. Wie schade.

Was sich auch gut traf war, dass ich genau in der Woche 5 Tage krank geschrieben wurde, als wir das Wohnzimmer fertig hatten. Dies erstrahlt nun in einem tollen Blau. Unser kleiner HWAM ist mittlerweile häufiger an und der stattliche Tulikivi auf der Diele wurde sträflich vernachlässigt. Es fehlen im Wohnzimmer noch Gardinen, eine Lampe, Regale und etwas Deko. Es schaut noch etwas karg aus. Aber auch das will werden.

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Die Tür soll noch eine Renovierung genießen. Danke der weißen Decke und den Hamburger Fußleisten sticht das Vergilbte so ledig hervor.

Da wir nun auch endlich über eine sehr gute Internetverbindung verfügen, bin ich zuversichtlich, dass ich hier auf dem Blog mal etwas mehr Beständigkeit herein bekomme. Naja 2x jährlich entspräche auch einer gewissen Regelmäßigkeit. Soweit möchte ich es aber nicht kommen lassen 😉

Ich will mich bessern und bald wieder ausführlicher von mir hören lassen.

Habt es fein,

Marie

 

Terrazzosanierung

Wie ihr wisst, wenn ihr mir schon etwas folgt, besitzen wir einen gut 100 Jährigen Terrazzoboden. Dieser liegt in der Diele und deckt etwa 50qm. In dieser Zeit ist er wohl exakt ein Mal richtig imprägniert und professionell gepflegt worden  – und zwar als er verlegt wurde. Damals zogen laut Erzählungen meiner Schwiegermutter die italienischen Kolonnen von Dorf zu Dorf und verlegten den Terrazzo zu annehmbaren Preisen. Heutzutage gibt es ihn über 8qm nicht mehr ohne Fugen und zu einem Preis ab 350-500 € für den Quadratmeter. Wer hier noch mal nachlesen möchte, wie wir zu dem Entschluss gekommen sind, den Boden zu erhalten, kann HIER gerne noch mal nachlesen… 😉

Oben seht ihr den Boden, wie er seit 1923 lag. Matt und rissig, an manchen Stellen wurde er aufgebohrt, damit Heizungsrohre verlegt werden konnten. Den vorderen Teil des Terrazzos im jetzigen Wintergarten (die Wand mit den alten braunen Fenstern ist mittlerweile draußen, siehe HIER) haben wir bereits restaurieren lassen (siehe HIER), damit die neuen Fenster drauf gesetzt werden konnten. Nun ging es mit dem zweiten Teil weiter.

Die Terrazzobauer schliffen die Risse etwas auf, damit die schwarze Masse besser hielt. Junge war das ein Gestank! Nicht wirklich definierbar nach Teer und Asphalt. Und da es draußen eisig war, durfte man sich zwischen erfrieren und erstinken entscheiden. Großartige Geschichte. Aber das Ergebnis hat sich gelohnt. Der Boden könnte nicht schöner sein. An manchen Stellen brauchen wir Rutschgefahr-Schilder.

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Ein besseres Foto folgt. Ich werde auf Glanz-Jagd gehen.

Derzeit bin ich noch auf der Suche nach der richtigen Terrazzopflege. Sie sollte keine krebserregenden Parabene oder anderes Gedöns beinhalten und biologisch abbaubar sein. Vielleicht werde ich bei Sonett fündig, dort haben wir jedenfalls eine E-Mail mit genau dieser Frage hingeschickt. Viele Reiniger beinhalten Essig oder eine andere Säure. Säure mag die Imprägnierung nicht.. Vielleicht habt ihr Tipps?

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Die wände sind gestrichen, der Boden glänzt, Hund zufrieden – Frauchen und Herrchen auch.

Stress auf den letzten Metern / die Diele

Wenn ich nicht wüsste, dass wir erst Halbzeit haben und noch drei von sechs Räumen vor uns lägen, würde ich fast sagen: Fertig, wir haben es! Zumindest fühlt es sich so an. Kurz vor Weihnachten wurde es noch mal richtig stressig, denn vom ersten bis 23. Dezember kam das Bad, der Ofenbauer und meinen 40 Geburtstagsgästen wollte ich auch kein Dixi im Garten anbieten. Die Idee meinen Geburtstag groß zu feiern entstand eigentlich so, dass ich noch mal in der Stadt feiern wollte, die kurzen Wege der Zentrumsnähe nutzen wollte. Pustekuchen.Weiterlesen »

Eine Tüte Gelassenheit, bitte.

Das Jahr neigt sich dem Ende, unsere Nerven auch.

Wo ist nur die Gelassenheit geblieben? Vielleicht sollte ich mir welche zu Weihnachten wünschen. Dann ist es aber fast schon zu spät in dieser Berg- und Talfahrt. Nach manchen arbeitsamen Wochenenden fühlen wir uns wie Herkules. Wir haben geschuftet und geschaffen, sehen Ergebnisse. An anderen Wochenenden wiederum läuft es zäh und langsam. Eigentlich machen wir genauso viel wie sonst, aber wo sind die Ergebnisse?  Weiterlesen »